Schuldenfalle Jobverlust: Geld-Tipps für die Arbeitslosigkeit
Rund sechs Millionen Deutsche haben mit ihren Schulden zu kämpfen und dieses Bild zeigt sich nicht nur in Deutschland. Im gesamten deutschsprachigen Land ist die Situation ähnlich und auch im weiteren Ausland sieht es nicht anders aus. Die Gründe, warum jemand in die Schuldenfalle tappt sind sehr unterschiedlich. Nicht selten stellt dabei der Jobverlust ein sehr großes finanzielles Risiko dar.
Solange jemand ein festes Einkommen hat, mit dem er Monat für Monat rechnen kann, ist die Deckung der Ausgaben gesichert. Fällt auf einmal dieses Einkommen weg, wird es finanziell schnell eng, denn auch wenn die Arbeitslosenversicherung zunächst einspringt, muss mit rund 40 Prozent weniger Einkommen kalkuliert werden.
Ist dann kein neuer Job in Sicht, wird es richtig eng, denn das Arbeitslosengeld wird nur für einen bestimmten Zeitraum gewährt. So zumindest die Situation in Deutschland. In anderen Ländern sieht es da ganz anders aus, denn es gibt viele Regionen in denen die Bürger nicht von einem sozialen Netz aufgefangen werden. Bei ihnen ist die finanzielle Situation vom ersten Tag der Arbeitslosigkeit an sehr angespannt.
Was kann man tun, damit es im Fall des Jobverlustes nicht zu solche finanziellen Engpässen kommen kann? Darüber gilt es sich bereits dann Gedanken zu machen, wenn man noch in einem Arbeitsverhältnis steht. Sofern es finanziell möglich ist, sollte für den eventuellen Fall der Arbeitslosigkeit ein finanzielles Polster geschaffen werden.
Die Möglichkeiten hierfür sind sehr vielseitig, denn neben dem altbewährten Sparbuch gibt es beispielsweise das Tagesgeldkonto, bei dem man schnell und flexibel auf das eingesparte Geld zurückgreifen kann. Doch sich ein finanzielles Polster zurückzulegen ist für viele Familien gar nicht so einfach.
Alternativ dazu kann man auch eine private Arbeitslosenversicherung abschließen, die sich vor allem dann anbietet, wenn Kredite z.B. für die Finanzierung des Eigenheims aufgenommen wurden. Die Versicherung springt dann für die Raten des Abtrags ein.
Ist die Arbeitslosigkeit eingetreten und es sind keine Rücklagen vorhanden, auf die zurückgegriffen werden kann, gilt es die bestehenden Kosten zu minimieren. In jedem Haushalt sind Einsparpotentiale vorhanden, z.B. beim Auto, beim Handy oder auch bei den Haustieren. Zudem kann auch der Wechsel des Strom- oder Gasanbieters die Haushaltskasse entlasten und auch bei Versicherungen sind meist hohe Einsparpotentiale gegeben.
Wichtig ist es im Fall der Arbeitslosigkeit, den Überblick über die Ausgaben und die Einnahmen zu behalten und sich möglichst intensiv um einen neuen Arbeitsplatz zu bewerben. Zwar sind damit neue Ausgaben verbunden, doch diese kann man sich in einigen Ländern vom Arbeitsamt bzw. der jeweils zuständigen Behörde zumindest teilweise ersetzen lassen.
Autor: kb | Veröffentlicht am Dienstag, 2. August 2011
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