Schuldenfallen: das Drama mit der Kreditkarte
Mit Kreditkarten, dem sog. Plastikgeld, ist die Schuldenfalle bei sehr vielen Verbrauchern richtig zugeschnappt. Durch die Kreditkarte werden Impulskäufe jeglicher Art gefördert, denn mit dem Plastikgeld sagt man zu einer Ware eher schon mal „ja“, als wenn man sie in bar bezahlen müsste. Wer sich dann nicht im Griff hat, lebt schnell über seine Verhältnisse und gibt viel mehr Geld aus, als er zur Verfügung hat. Wer dann auch noch mehrere Kreditkarten in seiner Geldbörse hortet, der steckt meist schon mitten drin in der Schuldenfall.
Verliert man so langsam den Überblick über seine Kreditkartenausgaben, sollte man sich für die preisgünstigste Karte entscheiden und alle anderen auslösen und abschaffen. Die eine Kreditkarte soll aber nur für den äußersten Notfall vorhanden sein.
Daher wohnt sie auch nicht in der Geldbörse und ist damit immer präsent, sondern liegt zu Hause an einem sicheren Ort. So ist gewährleistet, dass für den Notfall eine Geldquelle gegeben ist, im Alltag aber die Waren und Dinge des täglichen Lebens nur mit Bargeld bezahlt werden.
Um dann mit dem Bargeld besser zurecht zu kommen, sollte man seine wöchentlichen Ausgaben aufschreiben und nur soviel Bargeld vom Girokonto abheben, wie man für diese eine Woche benötigt. Dies ist ein weiterer Schutz davor, auch mit Bahrgeld zu viel Geld auszugeben.
Autor: kb | Veröffentlicht am Montag, 4. Oktober 2010
Tags: Girokonto Konditionen Kreditkarte Überschuldung Bargeld Schuldenfallen Plastikgeld