Schuldenfallen: Handy, Online-Einkauf - wie heraus?

Immer wieder hört man von Menschen, die restlos überschuldet sind. Inzwischen werden ganze Fernsehsendungen mit diesem Thema gefüllt und das Erschreckende an der ganzen Sache: die Schuldner werden immer jünger. Bereits Jugendliche stehen mit mehreren Tausend Euro in der Kreide und kommen dort nur sehr schlecht wieder heraus. Wo aber liegen die häufigsten Schuldenfallen?

Eine der größten ist das Internet mit seinen vielen Onlineshops. Bei einem großen Versandhaus heute den neusten Fernseher zu bekommen, ihn auf Raten abzahlen zu können, ist ein Kinderspiel. Hat man nämlich keinen Negativeintrag in der Schufa, dann wird dem Verbraucher ohne weiteres ein Einkaufsrahmen von rund 2.000 Euro eingeräumt - ohne das eine Sicherheit für die Rückzahlung verlangt wird. Schuldenfalle Nummer zwei ist das Handy. Handyverträge kann man so viele abschließen wie man möchte. Auch hier sind die Sicherheiten, die hinterlegt werden müssen, nur im geringen Maße vorhanden - meist gar nicht. Auch der eingeräumte Dispositionskredit auf dem Girokonto bietet ein hohes Potential für eine anfangende Überschuldung.

Wer einmal in den Schuldenstrudel geraten ist, kommt meist ohne fremde Hilfe nicht mehr aus. Decken die Einnahmen die Ausgaben schon lange nicht mehr, sollte man sich lieber an eine Schuldnerberatung wenden - peinlich muss das heute schon lange nicht mehr sein.

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