Selbständigkeit und Steuerberatung

Die meisten Selbständigkeiten scheitern nach wenigen Jahren, weil sich die Existenzgründer keine Gedanken um das Thema Steuern gemacht haben. Bis zu einem bestimmten Betrag kann man im Jahr steuerfrei Geld verdienen. Kommt man jedoch über diese Freigrenzen, muss ein Selbständiger die Einkommensteuer bezahlen. Steigen die Einnahmen weiter, kommt auch das Thema Umsatzsteuer bzw. Vorsteuer auf den Existenzgründer zu.

Hat man sich nicht von vornherein mit dem Thema Steuern beschäftigt und die Beratung von einem Steuerberater in Anspruch genommen, dann kommt meist die böse Überraschung vom Finanzamt. Dieses möchte dann die Steuern bezahlt haben und diese Summen übersteigen nicht selten die finanziellen Möglichkeiten eines Unternehmers.

Es sind vor allem Einzelunternehmer, die sich nicht ausreichend mit den Steuern ihres Unternehmens auseinander setzen und dann pleite sind, bevor sie richtig mit ihrer Geschäftstätigkeit angefangen haben. Daher ist der Gang zum Steuerbrater einer der wichtigsten Schritten bei dem Weg in die Selbständigkeit. Er kann genau sagen, wann welche Steuern in welcher Höhe fällig werden.

Da er auch die Steuererklärung erstellt, kann er auch Ausgaben die im privaten Bereich liegen mit geltend machen, was die Einnahmen schmälert. Existenzgründer, die sich nie mit diesem Thema beschäftigt haben, verschenken eventuell viel Geld. Sie sollten unbedingt einen Steuerberater zurate ziehen, auch wenn dieser mitunter viel Geld kostet.

Autor: kb | Veröffentlicht am Donnerstag, 16. September 2010
Tags: Steuern Steuerberater Finanzen Selbständigkeit Vorsteuer Umsatzsteuer Einkommensteuer