Sind Forex-Geschäfte sinnvoll? Wird man mit Forex-Trading reich?

Verschiedene Broker werben mit den großen Chancen zum Geld Verdienen an der Forex, dem Markt für Währungen. Sie bieten schon Konten an, bei denen der Einsatz noch nicht einmal 1000 Euro beträgt.

Auch wenn es in dem einen oder anderen Fall zu erfolgreichen Trades kommen kann, sollte man sich von den Gewinnmöglichkeiten nicht blenden lassen. Die Broker wollen in erster Linie Geld verdienen, und das können sie nur, wenn möglichst viele Geschäfte, im Forex-Jargon Trades genannt, abgeschlossen werden.

Grundsätzlich kann man an der Börse kurzfristig nur Geld verdienen, wenn man ständig präsent ist. Das kann sich kaum ein Normalbürger leisten. Wer aber nur ab und zu in das Konto schaut, findet kaum die optimalen Zeitpunkte für den Kauf oder Verkauf von Währungen bzw. Derivaten. Außerdem ist es für die Kleinanleger zwar möglich, an der Forex zu handeln. Die Bedingungen der Broker, etwa die Differenz, ab der ein Trade Gewinn bringt, sind für die Kleinanleger aber nicht so günstig wie für größere Trader, und auch aus diesem Grunde sind kleine Forex-Konten nicht zu empfehlen.

Wer die Strategien derer verfolgt, die an der Börse Geld verdienen, so findet man kaum einen, der mit kurzfristigem Geschäft sein Glück gemacht hat und dies auch halten konnte. Alle diese Spekulanten haben sich schließlich übernommen und die Gewinne letztlich wieder abgegeben. Der einzige, der an der Börse wirklich zu einem der reichsten Männer geworden ist, hat seine Geschäfte stets unter langfristigen Gesichtspunkten getätigt. Das hat sich für ihn ausgezahlt.

Für die Geldanlage in der Größenordnung, wie sie für Einsteiger an der Forex geboten werden, gibt es wahrlich genug andere Anlagemöglichkeiten, die dazu noch Gewinn bringen. Denn eines ist auch klar: Anlagen an der Forex bringen weder Zinsen noch Dividenden, sondern höchstens Kursgewinne, und die sind keineswegs garantiert.

Autor: gs | Veröffentlicht am Montag, 4. April 2011
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