Sinn und Zweck der Schufa: Über Schufa-Score, Auskunft, Einsicht und mehr

Das Wort Schufa hat jeder schon mal gehört und viele haben Angst davor: bei der Schufa werden manchmal negative Situationen gespeichert, die der Grund dafür sind, dass Kreditnehmer keinen neuen Kredit erhalten.

Wie geht dies eigentlich von statten? Kreditinstitute und andere Organisationen geben eine Meldung an die Schufa weiter, wenn eine juristische oder natürliche Person einen Kredit aufnimmt oder einen Leasingvertrag unterschreibt. Ferner erhält das Institut Schufa vom Amtsgericht Auskünfte darüber, wenn gegen jemanden ein Haftbefehl erlassen wurde oder jemand eine eidesstattliche Erklärung abgab. All diese Punkte sind für die Banken ausschlaggebend, ob sie einem Antragsteller einen Kredit auszahlen oder nicht.

Die Schufa wird jedoch auch gerne in Anspruch genommen, wenn eine Firmenfusion oder Übernahme in Frage kommt. Auch hier ist es sehr wichtig, dass alle Beteiligten über die wirtschaftlichen Verhältnisse des Geschäftspartners Bescheid wissen, bevor jemand einen hohen Verlust erleidet.

Im übrigen kann sich jede Person über sich selbst Auskünfte bei der Schufa einholen. Diese Möglichkeit bringt zwar nicht wirklich viel, außer dass man sich die Zeit spart, einen Kreditantrag zu stellen, wenn die Chancen hierfür äußerst gering sind.

Für die oben genannten Gründe wurde die Schufa erschaffen. Sie wird daher auch als deutsche Wirtschaftsauskunftei bezeichnet und hat ihren Sitz in Wiesbaden.

Autor: mt | Veröffentlicht am Montag, 20. Dezember 2010
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