Sozialwissenschaftler – ein Berufsbild vom Marktforscher bis hin zum Arbeitspsychologen

In den letzten Jahren bieten immer mehr Universitäten Studiengänge im Bereich Sozialwissenschaften an. Dazu gehören hauptsächlich die Fächer Politikwissenschaft, Soziologie, Sozialpsychologie. Besonderes Augenmerk wird auf Statistik gelegt. So erhält man mit einem Studium der Sozialwissenschaften eine fundierte statistische und stochastische Ausbildung - auch in den Programmen SPSS und Stata, die maßgeblich für ein professionelle statistische Auswertungen sind.

Herausragend im Fachbereich Sozialwissenschaften ist die Universität Mannheim. Diese war in den letzten Jahren in internationalen Hochschul-Rankings immer unter den ersten 6 Plätzen im europäischen Vergleich. Bis vor 3 Jahren wurden dort Sozialwissenschaften als Diplomstudiengang angeboten. Man hatte die Möglichkeit als Zusatzqualifikation ein Wahlpflichtfach zu belegen. Hier gab es die Auswahl zwischen VWL, BWL, Psychologie oder öffentliches Recht. Mit der Einführung der Bachelorstudiengänge ist man nun in der Wahl der Studienfächer noch etwas flexibler. Außerdem ist das Studium durch das Bachelor System nun wesentlich mehr an der Praxis orientiert.

Sozialwissenschaftler arbeiten in ganz unterschiedlichen Bereichen. Einige von Ihnen findet man in Marktforschungsinstituten oder in wissenschaftlichen Einrichtungen. Hier ist die Arbeit eher statistisch und methodisch ausgerichtet. Ganz anders sieht das Berufsfeld aus, wenn man in großen Unternehmen im Personalbereich oder als Arbeitspsychologin arbeitet. Hier ist die Arbeit eher analytisch und kommunikativ. Es geht darum das Management fachgerecht in Personalentscheidungen zu beraten.

Autor: vj | Veröffentlicht am Donnerstag, 8. April 2010
Tags: Statistik Sozialwissenschaftler Sozialwissenschaften Arbeitspsychologe Marktforscher