Studium beendet, Arbeitsleben voraus: Was sollten Absolventen über Geld wissen?
Mit dem Eintritt in das Berufsleben geht es zwar nicht nur, aber auch um Geld. Schließlich muss man seinen Lebensunterhalt verdienen.
Doch sollte man zunächst den persönlichen Neigungen nachspüren. Je nachdem, in welche Richtung man gehen möchte, lässt nämlich das große Geld noch auf sich warten. Wer beispielsweise erst ein Traineeprogramm oder ein Referendariat absolviert, kann während dieser Zeit noch keine großen finanziellen Sprünge machen.
Als erstes sollte man seinen Marktwert in Erfahrung bringen. Dazu können Recherchen im Internet dienen. Was verdient ein Trainee, was verdient ein Bachelor oder Master auf dem jeweiligen Gebiet? Das ist die erste Orientierung, denn zu jeder Bewerbung gehört auch die Gehaltsvorstellung. Wer praktische Kenntnisse mitbringt, kann sich durchaus am oberen Rand der Bandbreite orientieren.
Man braucht sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen und zu wenig anzugeben. Andererseits ist eine vorsichtige Formulierung geboten, damit die Bewerbung nicht schon von vornherein an diesem Punkt scheitert.
Wichtig ist, dass man sich nach der Nachfrage richtet. Wer nur im engsten Umkreis sucht, kann nicht sehr wählerisch sein. Es ist sehr zu empfehlen, die Kreise etwas weiter zu ziehen. Es muss nicht gleich das Ausland sein. Doch wenn man gut verdienen möchte, dann ist jetzt die beste Gelegenheit zu einem Ortswechsel.
Wichtig ist auch, was unter dem Strich herauskommt. Man sollte sich immer am Jahreseinkommen orientieren. Da sind zwölf garantierte Gehälter besser als die Möglichkeit, durch mögliches Weihnachts- und Urlaubsgeld höher zu kommen. Doch auch andere Details, etwa die Fahrtkostenerstattung oder die Vergütung von Mehrarbeit, können wichtig sein. Doch sollte man sich nicht darauf versteifen, dass diese Dinge immer zusätzlich kommen müssen. Das einzige, womit man bei einer Einstellung sicher rechnen kann, ist das Monatsgehalt. Und dafür muss ein Studierter oft mehr als nur die üblichen Stunden arbeiten - Mehrarbeit inbegriffen.
Falls man Gelegenheit hat, kann es sich durchaus lohnen, etwas über das Renomee des Arbeitgebers in Erfahrung zu bringen. Dann weiß man, wie sicher die Gehaltszahlung und wie wahrscheinlich Gehaltserhöhungen sind.
Autor: gs | Veröffentlicht am Mittwoch, 6. Juli 2011
Tags: Karriere Bewerbung Studium Arbeitszeit Gehaltsvorstellung Einstiegsgehalt Jahresgehalt Monatsgehalt