Tagesgeld bei der Hausbank anlegen? Oder besser am Girokonto?

Die Hausbank, also die Bank, bei der man sein Girokonto führt, bietet in der Regel zum Girokonto ein Tagesgeldkonto an. Eventuell kann das auch ein Kreditkartenkonto sein, auf dem Guthaben verzinst werden. In seltenen Fällen wird auch ein Guthaben auf dem Girokonto selbst verzinst, doch sind die Zinsen da meist noch niedriger als auf einem separaten Tagesgeldkonto.

Das Konto bei der Hausbank hat den Vorteil, dass man auch kleinere Beträge schnell von einem Konto auf das andere gebucht hat. Das erfolgt online als Übertrag oder Überweisung, und zwar immer sofort. Eine Banklaufzeit wie bei einer Überweisung zwischen verschiedenen Banken entsteht nicht. Wie lukrativ das Tagesgeld verzinst wird, richtet sich auch danach, ob die Bank mit den Tagesgeldern ein gutes Geschäft machen kann.

Die Alternative dazu ist das Konto bei einer Zweitbank, die sich speziell um Tagesgelder bemüht und deshalb bessere Zinsen zahlt. Bei größeren Beträgen lohnt sich ein zweites Konto. Doch sollte man zuvor prüfen, ob man nicht besser einen Teil des Tagesgeldes in Festgeld anlegen kann. Dann sollte man diese Form mit ihren höheren Zinsen wählen. Man muss ja nicht für einen längeren Zeitraum anlegen und kann auch, wenn die Bank dies anbietet, das Festgeld als Termingeld bis zu einem bestimmten Tag anlegen.

Das verzinsliche Girokonto ist für den empfehlenswert, der sich nicht täglich um sein Konto kümmern will. Wer dies aber tut und auf das Tagesgeldkonto umbucht, wird meist mit höheren Zinsen belohnt.

Autor: gs | Veröffentlicht am Dienstag, 25. Januar 2011
Tags: Girokonto Zinsen Bankkonto Tagesgeld Festgeld Tagesgeldkonto Habenzinsen Guthabenverzinsung Guthabenzinsen