Termingeschäfte: eine Art von Derivaten
Termingeschäfte, die auch unter dem Begriff Zeitgeschäfte bekannt sind, sind eine Art der Derivate. Hierbei handelt es sich um den Kauf oder Tausch von Optionen, die zeitlich verzögert sind, auf einem organisierten Markt oder in einem multilateralen Handelssystem geschlossen werden. Ferner sind Termingeschäfte solche Geschäfte, die keine Kassageschäfte darstellen und deren Wert sich vom Preis eines Basiswerts ableitet - so steht es im Gesetz.
Termingeschäfte sind mit einem hohen Risiko behaftet, denn hierbei wird aufgrund der ungewissen Entwicklung des Marktpreises in der Zukunft zur Spekulation verleiten. Jedem ist soweit bekannt, dass Börsengeschäfte auch bedeuten können, dass ein Totalverlust des angelegten Kapitals nicht auszuschießen ist. Bei Termingeschäften ist dieses Risiko besonders hoch. Aus diesem Grunde dürfen Wertpapierdienstleistungsunternehmen auch nicht mit Personen Termingeschäfte abschließen, die nicht mit der Materie vertraut sind.
Gewarnt wird auch immer wieder vor Warentermingeschäften, die auf telefonischem Wege angebahnt werden. Dies ist nicht erlauft und doch gibt es zahlreiche Warentermin-Broker die ihre Kunden über das Telefon bewerbe. Sie betreiben einen Betruf, denn das einmal gezahlte Geld wird so lange in Optionen und Futures gedreht, wobei immer wieder Gebühren abgezogen werden, bis zum Schluss nur ein minimaler Betrag über ist.
Allein dies macht wieder einmal deutlich, wie gefährlich Geschäfte an der Börse sein können, wenn man sich als Laie nicht mit der Materie beschäftigt und nur auf andere, vermeintliche Spezialisten vertraut.
Autor: kb | Veröffentlicht am Montag, 23. August 2010
Tags: Konditionen Geld verdienen Börse Handel Derivate Termingeschäft