Transaktionskosten bei Auslandsaktien - Brokerkonto im Ausland minimiert Spesen
Wer sich mit dem Gedanken trägt, Aktien, Anleihen oder andere Wertpapiere an ausländischen Börsen zu kaufen, sollte sich um eine dafür geeignetes Brokerkonto bemühen. So lassen sich erhebliche Gebühren sparen.
Nicht jede Bank und nicht jeder Broker im Inland bietet auch die Möglichkeit, im Ausland zu ordern, und wenn diese Möglichkeit besteht, dann oft nur gegen erheblich höhere Gebühren, als diese bei einem Inlandsgeschäft anfallen würden. Deshalb lohnt es sich schon, sich vor dem Auftrag mit dieser Thematik auseinander zu setzen.
Falls hohe Gebühren anfallen, sollte man prüfen, ob sich das Geschäft dann noch lohnt. Wer sich aber ernsthaft mit dem Gedanken beschäftigt und im Ausland die größeren Chancen sieht, kommt um ein anderes Brokerkonto nicht herum. Das kann, muss aber nicht im Inland eröffnet werden.
Sowohl in den europäischen Ländern als auch in Ländern wie den USA gibt es eine funktionierende Börsenaufsicht, die auch darauf achtet, dass die Broker ihren Verpflichtungen nachkommen. Sie müssen Mitglied bei bestimmten Institutionen sein, die ähnlich der Einlagensicherung bei deutschen Banken die Absicherung von Wertpapierdepots übernehmen. Ob der Broker diese Bedingung erfüllt, kann man anhand seiner Angaben auf der Webseite leicht feststellen.
Doch gilt es auch hier, sich zuerst über das Gebührenmodell Klarheit zu verschaffen. Auch im Ausland gibt es erhebliche Unterschiede. Man muss nicht unbedingt persönlich ein Konto eröffnen. Heute geht vieles über das Internet, und im Ausland geht es nicht immer so bürokratisch zu wie in Deutschland.
Autor: gs | Veröffentlicht am Freitag, 22. April 2011
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