Unterschiede der Hypothek (Hypothekendarlehen) zu anderen Kreditarten
Kleinkredit, Ratenkredit, Darlehen und Hypothek(endarlehen). All diese Worte hat jeder schon mindestens einmal gehört, der einen Kredit bei der Bank beantragt hat. Doch worin unterscheidet sich zum Beispiel eine Hypothek - genauer ein Hypothekendarlehen oder Hypothekarkredit - von den anderen Kreditarten?
Übersetzt man Hypothek, so erhält man den Begriff Grundpfandrecht. Daraus leitet sich die besondere Tatsache eines Kredites ab, bei der ein Gut durch die Bank beliehen wird, das heißt, dieses Gut ist an die Bank verpfändet. Könnte nun der Gläubiger seine Tilgungsraten nicht mehr bezahlen, so hätte die Bank das Recht, sich durch eine Zwangsversteigerung zu befriedigen. Allerdings stehen der Bank nur noch die im Gegenwert der Restschulden erreichten Erlöse zu.
Welche Güter können durch eine Hypothek beliehen werden? In der Regel wird eine Hypothek beim Grundstück oder Haus angewandt, es kommt aber auch ein Erbbaurecht in Frage. Eine Hypothek kann zum Beispiel aufgenommen werden, wenn das erstemal das Grundstück oder das Wohneigentum gekauft wird. Bei einem bereits bestehenden Wohneigentum oder Grundstück kann jedoch ebenfalls eine Hypothek zustande kommen, wenn der Bankkunde einen vom Besitz unabhängigen Kredit aufnimmt.
Welche Vorteile bietet eine Hypothek? Nachdem der Kredit durch die Hypothek gesichert ist, kann der Kreditantragssteller relativ schnell und einfach eine Hypothek erhalten. Des weiteren werden die Hypotheken meistens mit einem geringeren Zinssatz vergeben und erhalten eine längere Laufzeit.
Autor: mt | Veröffentlicht am Donnerstag, 23. Dezember 2010
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