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Vergleich Wertpapierdepot: die feinen Unterschiede kennen

Bei einem Wertpapierdepot handelt es sich um eine Verwahrungsmöglichkeit für alle Arten von Wertpapieren. Heute werden Wertpapierdepots normalerweise als Konto geführt. Auf diesem Werden alle Zu- und Abgänge gebucht. Nur in seltenen Fällen ist ein Depot ein richtiger Safe oder ein Bankschließfach, in dem die gedruckten Wertpapiere aufbewahrt werden.

Verwaltet werden Wertpapierdepots von Kreditinstituten, Banken und Wertpapiergesellschaften. Für diese Verwaltungsarbeiten fallen Gebühren an, die dem Kunden entweder monatlich oder aber auch einmal im Jahr berechnet werden. Die Höhe der Depotgebühren richten sich in der Regel nach der Höhe und der Art der Bestände im Depot. Daneben gibt es aber auch eine Reihe von Banken in Deutschland, die keine Gebühren für ein Depot verlangen. Meist handelt es sich hierbei um Direktbanken oder speziellen Fondsgesellschaften.

Unterschieden werden verschiedene Arten der Wertpapierdepots: Depot A: Eigendepot; hier befinden sich Wertpapiere aus dem Eigenhandel der Bank

Depot B: Fremd-, Ander- oder Treuhanddepot; enthält Wertpapiere aus Kommissionsgeschäften

Depot C: Pfanddepot; enthält alle verpfändeten Wertpapiere der Kunden der Bank

Depot D: Sonderpfanddepot; enthält die beschränkt verpfändeten Wertpapiere der Kundschaft der Bank.

Interessant zu wissen: wenn man bereits ein Depot unterhält und zu einem anderen Depotanbieter wechseln möchte, darf eine Bank in Deutschland für diesen Depotübertrag keine eigenen Gebühren verlangen. Aber dies ist nur für Deutschland gültig, für österreichische Banken gilt diese Regelung nicht.

Autor: kb | Veröffentlicht am Dienstag, 20. April 2010
Tags: Gebühren Aktien Steuer Depot Investition Geld anlegen Broker