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Versandkosten von Onlineshops: Wie hoch dürfen Porto und Spesen sein? Wie sparen?

Im Prinzip ist es den Onlineshops freigestellt, wie sie Porto und Spesen kalkulieren. Lediglich bestimmte Portale wie beispielsweise eBay haben diese Kosten teilweise reglementiert. Das gilt aber im Prinzip nicht für das Vertragsverhältnis zum Kunden. Der Kunde kann sich höchstens bei eBay beschweren, muss aber die Kosten gemäß dem zwischen ihm und dem Onlineshop geschlossenen Vertrag bezahlen.

Deshalb gilt ganz einfach, Porto und Spesen in den Preisvergleich mit einzubeziehen. Dann sieht man, wo man günstig einkaufen kann. Und das muss nicht unbedingt nur im Internet sein. Auch örtliche Händler können günstig sein, und da fallen ja auch keine Portokosten an.

Händler mit günstigen Portokosten oder Spesen müssen übrigens nicht immer günstig sein. Sie haben eben einen Teil dieser Kosten in den Verkaufspreis eingerechnet. Damit kommen sie zu optisch niedrigen Versandkosten und suggerieren so dem Käufer, dass der Einkauf sehr günstig ist - was möglicherweise gar nicht stimmt.

Die tatsächlichen Kosten, die beim Onlineshop gegenüber dem Einkauf beim örtlichen Händler anfallen, bestehen ja nicht nur aus dem Porto. Da kommen auch noch die Kosten für die Verpackung dazu, und diese setzen sich wiederum aus dem Packmaterial und dem Zeitaufwand zusammen. Kaum ein Onlineshop weist aber diese tatsächlichen Kosten offen aus.

Deshalb: Preis einschließlich Versandkosten vergleichen - dann sieht man wirklich, wo es günstig ist.

Autor: gs | Veröffentlicht am Mittwoch, 27. Juli 2011
Tags: Ebay Internet Onlineshop Versandkosten Internetkauf Porto Fracht Verpackung Versand