Vollzeit und Doppelverdiener, doch das Geld reicht nicht - was tun?

Dumpinglöhne nehmen zu! Der Niedriglohnsektor gewinnt immer mehr an Bedeutung und die sogenannten prekären Beschäftigungsverhältnisse nehmen zu. Der Arbeitsmarkt wird von Minijobs, Zeitarbeit und befristeten Arbeitsverträgen beherrscht.

Diese Situation wird durch die neue Freizügigkeit in der EU, insbesondere durch die Billiglohnarbeiter aus Osteuropa, zunehmend verschärft. Die geringe Bezahlung und die steigenden Lebenshaltungskostgen führen dazu, dass vielfach nicht einmal bei Doppelverdienern in Vollzeitjobs das Geld für den Monat ausreicht.

Wer mit dem Einkommen auskommen will, muss sparen! Wer mit seinem Einkommen nicht auskommt, gerät schnell in die Schuldenfalle und kommt nur sehr schwer wieder heraus. Sparsamkeit wird zur Pflicht. Wer sparen will, muss erlernen, wie man seine Ausgaben plant.

Mit einem Haushaltsbuch kann man sich selbst ausgezeichnet zur Disziplin zwingen. Alle Ausgabe müssen in einem Haushaltsbuch zunächst erfasst werden und danach wird das Monatsbudget so geplant, dass exakt feststeht, wie viel Geld man für den Lebensunterhalt monatlich zu Verfügung hat.

Selbstständig dazu verdienen! Wenn alle Sparmaßnahmen nicht ausreichen, sollte man sich einen Nebenjob überlegen. Der Zwang einen Nebenjob auszuüben ist jedoch sehr zermürbend. Viel Spaß macht es, wenn man den Nebenjob freiberuflich auf selbstständiger Basis ausüben kann. Umfangreiche Möglichkeiten bietet dafür das Internet.

Es gibt viele Menschen, die sich beispielsweise mit dem Verkauf von Produkten über Online-Shops eine lukrative Nebentätigkeit aufgebaut haben und es gibt eine große Anzahl, die aus dem Nebenjob bereits einen Hauptverdienst in Vollzeit gemacht haben.

Autor: cpb | Veröffentlicht am Montag, 23. Mai 2011
Tags: Haushaltsbuch Nebenjob Sparen Haushaltsbudget Dumpinglöhne Niedriglohnsektor prekäre Beschäftigung Billiglohn Doppelverdiener