Warum sind die Sparzinsen so niedrig, und wo bekommt man mehr heraus?
Die Höhe der Sparzinsen hängt vom allgemeinen Zinsniveau ab, das derzeit zwar nicht mehr auf dem niedrigsten Stand ist, aber doch im historischen Vergleich immer noch niedrig ist. Gut für Schuldner, die Kredit aufnehmen wollen, aber schlecht für die Anleger.
Spareinlagen zählen zu den niedrig verzinsten Anlagen, weil sie kurzfristig fällig sein können. Wählt man eine längerfristige Anlage, dann sind die Zinsen höher. Allerdings profitiert man während dieser Zeit nicht von eventuellen Erhöhungen des allgemeinen Zinsniveaus.
Zunächst einmal lässt sich durch Zinsvergleich durchaus eine bessere Anlage finden. Bestimmte Banken zahlen beispielsweise für Tagesgeld, das heute weitgehend die Spareinlagen ersetzt hat, durchaus akzeptable Zinsen und garantieren diese auch noch für einen bestimmten Zeitraum.
Man muss nicht immer nur nach Schnäppchen suchen, obwohl es diese auch gibt. Das sind aber meist Anlagen, die man meist schon nach einigen Monaten wieder auflösen muss, weil die neuen Zinsen recht mager sind und man anderweitig wieder besser bedient wird.
Eine Alternative zu Spareinlagen ist auch das Festgeld oder Termingeld. Festgeld ist für einen bestimmten Zeitraum, Termingeld bis zu einem bestimmten Termin fest angelegt. Zu lange sollte man nicht anlegen, sonst verpasst man durchaus mögliche Zinssteigerungen. Die Alternative zum Festgeld ist wieder das Tagesgeld.
Bei anderen Anlagen - Fonds, Aktien, Anleihen - muss man immer noch die Transaktionskosten berücksichtigen. Sie machen die Rendite im kurzfristigen Bereich meist zunichte, so dass diese Anlagen nur für längere Zeit geeignet sind.
Autor: gs | Veröffentlicht am Montag, 18. Juli 2011
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