Was ist ein Konzept? Wie kann man die Selbständigkeit planen?

Wer selbstständig ist, oder es werden möchte, kommt um die Erstellung eines Konzepts oder auch „Businessplan“ bekannt, nicht drumherum. Aber was steckt eigentlich in einem solchen Papier?

Zunächst wird das Unternehmen selbst beschrieben, zum Beispiel ob es sich um eine Kapital- oder Personengesellschaft handelt, wer Inhaber oder Geschäftsführer ist, und welche Kompetenzen die jeweiligen Personen vorzuweisen haben. Danach wird der Unternehmenszweck näher erläutert. Dazu gehört ob es sich um ein Handels-, Dienstleistungs- oder Produktionsunternehmen handelt und welche Waren oder Leistungen angeboten werden.

Die Marktanalyse sollte ebenfalls im Konzept enthalten sein. Man sollte sich Gedanken machen, inwiefern sich das Unternehmen am Markt von der Konkurrenz abhebt , welche Chancen bestehen, ein Kundenpotential aufzubauen und welcher Kundenkreis angesprochen werden soll.

Aus all diesen gesammelten Daten sollte nun versucht werden, eine realistische Umsatz- und Kostenvorausschau zu erstellen. Dies ist sicherlich der schwierigste aber auch der wichtigste Punkt in einem Businessplan. Man sollte das Papier nicht einfach mit Zahlen beschreiben, sondern sich eventuell Hilfe holen.

Ansprechpartner dafür sind neben der IHK auch Steuerberater oder Unternehmensberater. Unerfahrene kommen sonst in die Versuchung, sich die Vorausschau zu schön zu rechnen, Kostenpunkte zu vergessen oder den Umsatz unrealistisch hoch anzusetzen.

Wenn ein Konzept mit Interesse aufgestellt wurde, kann es dem Unternehmer als wichtige Grundlage für seine künftige Unternehmensführung dienen. Eines sollte es nicht sein – eine Ansammlung von Zahlen, die an der Realität vorbei gehen, und nur dazu aufgestellt wurden, um Banken oder andere Institute Unterlagen vorlegen zu können.

Autor: ck | Veröffentlicht am Freitag, 14. Januar 2011
Tags: Businessplan Unternehmensgründung Selbständigkeit Geschäftsidee selbständig machen Konzept selbständig werden