Was macht eigentlich die Schufa?
Wird ein Kredit vergeben, dann gibt es immer einen Verweis auf die Schufa. Ferner wird im Internet und an anderer Stelle immer wieder mit einem schufafreien Kredit geworben. Was genau ist die Schufa und welche Aufgaben hat diese Einrichtung?
Schufa ist eine Abkürzung für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“. Die Einrichtung wurde bereits im Jahre 1927 in Berlin gegründet und soll dafür sorgen, dass Privatpersonen schnell, unkompliziert und sicher einen Kredit bei einer Bank bekommen können. Ihre Sitz hat die Schufa, die heute Schufa Holding AG heißt, in Wiesebaden. Dieses privatwirtschaftlich organisierte Kreditbüro wird von der kreditgebenden Wirtschaft getragen. So wird es durch Sparkassen, Banken, Volksbanken sowie Raiffeisenbanken, Ratenkreditbanken, Telekommunikationsunternehmen sowie Einzelhandlesunternehmen und dem Versandhandel finanziert.
Die Hauptaufgabe der Schufa besteht darin, Daten über Personen zu sammeln und diese zu bewerten. Dabei beschränkt sich das Sammeln von Daten ausschließlich auf die Inanspruchnahme von Krediten von Privatpersonen. Ferner sammelt die Schufa aber auch Daten über die Zahlungsmoral der Privatpersonen.
Kommt jemand seinen Zahlungsverpflichtungen bei der Inanspruchnahme von Krediten nicht regelmäßig nach, wird dies in der Schufa notiert. Bei einer erneuten Anfrage für einen Kredit ist dann ein sog. Negativeintrag in der Schufa vorhanden, sodass das Kreditinstitut praktisch davor gewarnt ist, dass der Betreffende es mit der Rückzahlung nicht so genau nimmt.
Autor: kb | Veröffentlicht am Montag, 28. Juni 2010
Tags: Kredit Schulden Schufa Finanzen Kreditsicherung Eintrag