Was macht ein Controller? Job im Controlling im Portrait

Der Abschluss des staatlich geprüften Contollers (IHK) wird in der Form eines Weiterbildungslehrgang mit anschließender Prüfung vor der IHK erworben werden. Der Lehrgang wird von zahlreichen Akademien als Fernstudium, aber auch als Abendkurs – beides berufsbegleitend möglich – angeboten. Sie dauert, ja noch Lehrgangsform und eigenem Lernvermögen bzw. verfügbarer Zeit zwischen 9 und 18 Monate.

Controller sind gefragt Fachkräfte in der Wirtschaft. Durch umfangreiche Auswertungen, Kalkulationen, Finanzkontrolle und Darstellungen gestalten und begleiten sie das Finanzmanagement eines Unternehmens. Sie analysieren bestimmte Vorgänge, finden Schwachstellen in der Kostenstruktur und legen Einsparmöglichkeiten oder Fehlerquellen offen.

In unserer globalisierten Welt, in der sich jedes Unternehmen der internationalen Konkurrenz muss, bedeutet diese Aufgabe eine Schlüsselfigur in vielen Unternehmen. Denn nur wer seine Schwachstellen erkennt, kann sie verbessern, und somit konkurrenzfähiger sein.

Controller sind also Zahlenmenschen. Wer diese Weiterbildung antritt muss sich begeistern können für Auswertungen und tabellarische Zahlenaufstellungen und muss auch in der Lage sein, seine ausgearbeiteten Unterlagen einem entsprechenden Personenkreis erläutern zu können. Ein Controller gehört zur Führungsriege in einem Unternehmen.

Excel ist sozusagen sein Basis-Workshop. Ohne Excel geht nichts. Erst ein Controller braucht alle – und eventuell noch mehr – finanzmathematischen Formeln, die dieses Programm hergibt. Er kann im Schlaf mit diesem Programm umgehen, stellt Diagramme dar und ermittelt Unternehmenskennzahlen, die sowohl gesunden aber auch schwachen Unternehmen zur Entscheidungsfindung dienen.

Ein anspruchsvoller und verantwortungsvoller Job, der eines voraussetzt – die Liebe zu den Zahlen.

Autor: ck | Veröffentlicht am Freitag, 4. Februar 2011
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