Was versteht man eigentlich unter einem Börsencrash?

Derzeit ist einmal mehr die Angst vor einem Börsencrash vorhanden, denn es gibt immer neue Nachrichten von drohenden Staatspleiten und die US mussten in der vergangenen Woche erst ihre Schuldengrenze erhöhen. All diese Entwicklungen wirken sich auf das Geschehen an den Börsen dieser Welt aus.

Es gibt Aktieneinbrüche, Erdöl wird günstiger, die Wechselverhältnisse der Währungen zueinander verändern sich. Dies ist mit zahlreichen Vorteilen für Kunden verbunden, birgt aber auch einiges an Risiken. Doch was ist eigentlich genau unter einem Börsencrash zu verstehen?

Experten verstehen unter einem Börsencrash einen extremen Kurseinbruch in einer extrem kurzen Zeit. Das kann beispielsweise ein Tag oder auch eine Woche sein. Innerhalb dieses Zeitraumes funktioniert der Börsenmarkt nicht richtig, denn eine Verkaufsorder trifft nicht auf eine entsprechende Kauforder. Durch diesen Zustand brechen die Kurse unkontrolliert ein.

Zu einem solchen Börsencrash kommt es durch das Platzen einer sog. Spekulationsblase. Dem Börsencrash voraus geht immer ein steigender Kurs. Dieser hat immer mehr Anleger dazu veranlasst, zu investieren, sodass der Wert der entsprechenden Spekulationsobjekte weiter in die Höhe getrieben wurde.

Dann „platzt“ die Blase nachdem erste Verkäufe viele weitere Nachahmer gefunden haben. Die Anleger ziehen sich aus den Wertpapieren zurück, es kommen keine neuen Käufer hinzu – der Kurssturz ist perfekt. Die Ursache für ein solches Verhalten können wie derzeit Nachrichten über Schuldenkrisen sein.

Aber auch anderes Weltgeschehen kann für eine Unsicherheit an den Märkten sorgen und damit zu einer Angst. Aus dieser Angst vor einem Wertverfall der gehaltenen Aktien beispielsweise, ergeben sich die sog. Panikverkäufe, die den genannten Rattenschwanz nach sich ziehen.

Autor: kb | Veröffentlicht am Montag, 8. August 2011
Tags: Geldanlage Aktien Spekulation Börse Börsenangst Börsencrash Börsenkrach Zusammenbruch Börse Panikverkäufe Staatspleiten