Was versteht man unter Eigenkapital?
Jeder hat sicherlich schon mindestens einmal in seinem Leben den Begriff Eigenkapital gehört. Doch was verbirgt sich dahinter? Logisch, dass damit ein Kapital gemeint ist, das einem selbst gehört, deshalb Eigen Kapital.
Zum Eigenkapital zählen alle Vermögenswerte, die eine natürliche oder juristische Person (Unternehmen) besitzt. Dieses Eigenkapital kann in beweglich oder unbewegliche Güter unterteilt werden: bewegliche Güter: Bargeld, Sparguthaben, Wertpapiere, Kfz, Möbel und unbewegliche Güter: Immobilien, Grundstücke.
Somit zählt alles, was jemand sein eigen nennen darf, zum Eigenkapital. Das Gegenteil ist das Fremdkapital. Hierbei handelt es meistens um Geld, das von anderen Personen oder Banken geliehen wird. Bei Unternehmen kann ein Fremdkapital auch Maschinen darstellen.
Wann ist das Eigenkapital wichtig? Eigenkapital ist immer wichtig. Bargeld wird benötigt, um sein Leben bestreiten zu können. Wer viel Eigenkapital besitzt, kann sich viel leisten. Und wer sich mehr leisten möchte, als sein Eigenkapital zulässt, dann kann er sich seine Wünsche über eine Bank oder ein anderes Finanzinstitut finanzieren lassen. Um diese Finanzierung durchführen zu können, wird immer nach dem Eigenkapital gefragt. Zum einem wird durch vorhandenes Eigenkapital der Kreditbetrag niedriger ausfallen und zum zweiten stellt das Eigenkapital eine gewisse Sicherheit dar, anhand derer der Kredit zurückgezahlt werden kann. Wer also kein Eigenkapital besitzt, wird auch schlechte Chancen haben, an Fremdkapital heranzukommen. Aus diesem Grund wurde auch der Spruch erfunden: Geld kommt immer zu Geld.
Autor: mt | Veröffentlicht am Freitag, 19. November 2010
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