Waschmaschine oder Geschirrspüler kaputt, kein Geld - Kredit für Haushaltsgeräte aufnehmen?

Beim Geschirrspüler kann man sich zur Not behelfen und eine Weile von Hand spülen, bis man das Geld für das neue Gerät gespart hat. Bei der Waschmaschine geht das wohl nicht. Die muss man ersetzen.

Doch bevor man Kredit aufnimmt, sollte man andere Möglichkeiten prüfen. Gibt es - beispielsweise in der Verwandtschaft - ein gutes Gebrauchtgerät, das man günstig erwerben kann?

Natürlich hat ein neues Gerät seine Vorteile. Es ist meist sparsamer, und man muss nicht so schnell mit teuren Reparaturen rechnen. Die nächste Frage ist daher, was denn ein neues Gerät kosten würde. Dann kann man nach einem entsprechenden Kredit schauen.

Kleinkredite sind meist relativ teuer. Bei der Bank gibt es einen solchen Kredit unter Umständen gar nicht, weil sie sich mit solchen Beträgen nicht beschäftigt. Sie bietet als Alternative den Dispokredit an, der für solche Fälle ausreichen dürfte und wohl auch nicht teurer ist als ein Kleinkredit.

Was aber, wenn der Dispo schon ausgereizt ist? Dann empfiehlt sich eine Umschuldung. Dispokredit plus Waschmaschine werden dann über einen Ratenkredit finanziert. Wenn man sonst keine Kredite in Anspruch genommen hat und über ausreichendes Einkommen verfügt, dürfte das kein Problem sein.

Eine andere Alternative ist es, mit dem Verkäufer eine Ratenzahlung zu vereinbaren. Das ist meist recht einfach. Doch wie viel das kostet, sieht man oft erst bei sehr genauem Hinschauen. Es kann günstig sein, aber auch sehr ungünstig. Die Zinsen, die man hier bezahlen muss, ergeben sich aus der Differenz zwischen der zu zahlenden Summe und dem Barverkaufspreis.

Gut wäre es natürlich, wenn man für solche Fälle etwas auf der hohen Kante hätte. Dann könnte man zumindest teilweise auf Kredit verzichten.

Autor: gs | Veröffentlicht am Freitag, 8. Juli 2011
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