Wertpapierdepot bei der Hausbank?

Ohne Bankkonto kommt man heute nicht aus. Oft ist dies eine Bank mit einer Filiale in der Nähe, damit man konkret mit einem Menschen sprechen kann. Erst in den letzten Jahren sind Direktbanken, die kein Filialgeschäft betreiben, stärker im Geschäft, weil sie das Girokonto günstiger anbieten können. Aber die Filialbanken haben da inzwischen gleichgezogen.

Wer sich mit Wertpapieren - Aktien, Anleihen, Fonds oder auch spekulativere Anlagen - beschäftigt, braucht dazu ein Wertpapierdepot. Auch das kann man bei der Bank, bei der man sein Girokonto hat, eröffnen.

Neben den Direktbanken und speziellen Wertpapierbrokern bieten auch die Filialbanken Depots an. Die Depotgebühren können hier, ebenso wie die Transaktionskosten, höher sein. Doch lohnt es sich, besonders bei größeren Anlagen einmal nach diesen Gebühren zu fragen. Es kann sein, dass es auch da ein günstiges Gebührenmodell gibt.

Ein Vorteil, das Depot bei der Hausbank zu führen, kann auch darin liegen, dass man es als Sicherheit für einen beliebigen Kredit benutzen kann. Dazu kommt noch, dass, wer bei einer Bank Guthaben oder Wertpapiere hält, auch leichter Kredit erhält, weil seine Vermögensverhältnisse besser bekannt sind. Das Depot bei der Hausbank hat außerdem den Vorteil, dass es als Sicherheit für eventuelle Kredite verwendet werden kann, die dann nicht nur für den Kauf von Wertpapieren genutzt werden können.

Autor: gs | Veröffentlicht am Dienstag, 30. November 2010
Tags: Girokonto Depot Kreditsicherheit Kredite Wertpapierdepot Hausbank Aktiendepot