Wie finde ich zu meinem Traumjob? Kann man sein Hobby wirklich zum Beruf machen?

Der Traumjob ist zwar keine Utopie, aber nicht immer realisierbar. Außerdem: die Vorlieben können sich wandeln.

Erster Schritt zum Traumberuf ist eine umfassende Information: Welche Voraussetzungen sind nötig, wo gibt es entsprechende Stellen, und wie viele Konkurrenten um die Stellen gibt es?

Dann kann man sich gezielt daran machen, den Traum zu verwirklichen. Nicht immer geht das auf dem direkten Weg. Manchmal sind Umwege nötig. Ein Beispiel: Wer Arzt/Ärztin werden will, braucht Abitur, und danach einen Studienplatz. Wenn es mit dem Abitur, aber nicht mit dem Studienplatz klappt, kann man die Ausbildung als Krankenpfleger oder als Krankenschwester machen.

Das ist eine gute Voraussetzung für ein späteres Studium und spart unter Umständen sogar Zeit. Und wenn es nicht klappt, hat man immerhin einen Beruf, der nicht ganz so weit vom Traumberuf entfernt ist und auch Aufstiegschancen bietet.

In erster Linie ist der Beruf notwendig, um den Lebensunterhalt zu verdienen. Wer sein Hobby zum Beruf machen möchte, sollte dies erst einmal neben dem Beruf versuchen. Dann sieht man, ob man damit den Lebensunterhalt sichern kann oder ob man den bisherigen Beruf weiter ausüben sollte. Eventuell ist ja auch eine Teilung in zwei Halbtagsjobs denkbar.

Es ist schön, wenn man den Traumberuf verwirklichen oder auch das Hobby zum Beruf machen kann. Aber darauf verlassen sollte man sich nicht. In erster Linie geht es darum, den Lebensunterhalt zu verdienen.

Autor: gs | Veröffentlicht am Freitag, 8. Juli 2011
Tags: Arbeit Beruf Job Hobby Lebensunterhalt Traumberuf Hobby zum Beruf machen