Wie funktioniert die Bonitätsprüfung?
Bevor ein Kreditantrag genehmigt wird, wird der potenzielle Kreditnehmer einer Bonitätsprüfung unterzogen. Sowohl die Kreditinstitute als auch die Kreditvermittler stützen sich hierbei auf zwei verschiedene Arten der Bonitätsprüfung:
Persönliche Kreditwürdigkeit Hierbei wird sowohl die Zahlungswilligkeit als auch die allgemeine Zuverlässigkeit des Antragstellers überprüft. Nachdem diese Prüfung auf vergangene Zeiten abzielt, kann solch eine Bonitätsprüfung in der Regel nur von der eigenen Hausbank durchgeführt werden. In diesem Fall spielt auch die persönliche Beziehung des Kreditnehmers zu der Bank eine wesentliche Rolle. Sollten hier schon langjährige Beziehungen vorliegen, die stets ohne Probleme verliefen, so wird ein Kreditantrag in der Regel bewilligt.
Wirtschaftliche Bonitätsprüfung Bei der wirtschaftlichen Bonitätsprüfung wird vorrangig die finanzielle Situation des Kreditnehmers einer Prüfung unterzogen. Der Kreditgeber muss hier das Risiko abschätzen können, ob der Kreditnehmer finanziell in der Lage ist, den Kredit zuverlässig zurückzuzahlen. Aus diesem Grund werden hier Einkommensnachweise in Form von Einkommenssteuererklärungen oder Bilanzen verlangt. Die Stellung einer Sicherheit spielt bei dieser Prüfungsart eine grundlegende Rolle.
Tipps zur Genehmigung eines Kreditantrages Wer einen Kredit beantragt und vielleicht aus finanzieller Sicht eine schlechte Bonität besitzt oder sogar einen Schufaeintrag hat, der sollte sich als erstes an seine eigene Hausbank wenden. Wenn hier die Beziehung bereits seit ein paar Jahren besteht und es nie zu Problemen kam, dann steht einer Kreditgenehmigung meist nichts im Weg. Außerdem können eventuelle Probleme mit vertrauten Bankangestellten besser durchgesprochen werden als mit völlig fremden Menschen.
Autor: mt | Veröffentlicht am Dienstag, 23. November 2010
Tags: Bonität Schufa Konditionen Sicherheiten Kredite Bonitätsprüfung