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Wie Geld die Menschen verändert

Rund um das Geld gibt es sehr viele Sprichworte, denn wer kennt sie nicht „Geld macht nicht glücklich, aber beruhigt“, „Die Macht des Geldes“ oder „Geld regiert die Welt“. Ist da was dran an den Sprichworten oder sind sie nur Floskeln? Was macht das Geld mit uns?

„Gesundheit kann man auch mit Geld nicht kaufen“ - treffender kann ein Sprichwort nicht sein, denn wenn harte Schicksalsschläge einen Menschen treffen, reicht in der Regel alles Geld der Welt nicht aus, um ihm zu helfen. Andersherum können viele Menschen in ärmeren Regionen gerettet werden, wenn entsprechende Gelder fließen. Damit ist dieses Sprichwort widerlegbar.

„Geld verdirbt den Charakter“ - viele Menschen, die sich in finanzieller Hinsicht keine Gedanken machen müssen, haben in der Tat ein überaus schlechtes Benehmen, sind an Arroganz nicht zu übertreffen und leben dekadent, während es anderen Menschen in ihrer Umgebung am Nötigesten fehlt.

„Geld regiert die Welt“ - auch dieses Sprichwort ist nicht von der Hand zu weisen. Beispielsweise einen Wahlkampf zu führen kann unheimlich viel Geld kosten. Guter Wahlkampf - gutes Image - gutes Wahlergebnis.

„Geld macht einsam“ - auch hier steckt viel Wahrheit drin, denn überaus reiche Menschen leben in ständiger Angst überfallen zu werden oder haben Angst davor, dass die Kinder entführt werden. Ein Tag mit Bodyguards und hinter verschlossenen Türen ist nicht immer ein Zuckerschlecken.

Daran sieht man, dass der Umgang mit Geld nicht immer nur mit Vorteilen verbunden ist. Schnell führt Geld auch zu Übermut, denn wer viel hat, gibt auch viel aus - viel ausgeben bedeutet aber auch, schnell in den Schulden zu landen, wenn man den Überblick verliert.

Autor: kb | Veröffentlicht am Freitag, 16. April 2010
Tags: Bank Schulden Geld Gold Reichtum