Wie gut ist die Sparda-Bank? Über Sparda-Banken im Genossenschaftsverband
Neben den Volks- und Raiffeisenbanken gibt es im Genossenschaftsbereich noch weitere Bankengruppen oder Spezialbanken. Eine der Gruppen sind die zwölf regional gegliederten Sparda-Banken, die ihre Dienstleistungen mit über 400 Filialen in ganz Deutschland anbieten. Sie bilden einen eigenen Verbund innerhalb der Genossenschaftsbanken, sind aber rechtlich selbständig und haben auch ein unterschiedliches Angebot.
Die erste Sparda-Bank wurde 1896 als Eisenbahn-Spar- und Darlehenskasse gegründet. Daraus leitet sich ihr Name ab. Zunächst waren sie nur für Eisenbahner offen, die dort ihr Konto eröffnen und Sparbücher anlegen oder Darlehen erhalten konnten. Seit gut 40 Jahren stehen die Sparda-Banken auch jedem anderen Kunden offen.
Die Sparda-Banken beschränken sich auf den privaten Kunden und bieten ihm neben einem kostenlosen Girokonto ohne monatliche Mindesteinzahlung alle Spar- und Finanzierungsprodukte an, die er benötigt. Sie pflegen einen engen persönlichen Kontakt, der sich auch darin ausdrückt, dass ihre Kunden als Genossen gleichzeitig die Eigentümer der Bank sind.
Bargeld gibt es allerdings nicht bei den Volks- und Raiffeisenbanken. Die Sparda-Banken sind Mitglied im CashPool, der über etwa 2.800 Bankautomaten im Bundesgebiet verfügt. Die Sparda-Bank Baden-Württemberg bietet zusätzlich auch kostenloses Bargeld aus den Automaten der Postbank an, so dass ihre Kunden sogar an etwa 4.300 Automaten mit Bargeld versorgt werden.
Für die Sparda-Banken steht die wirtschaftliche Förderung ihrer Kunden im Vordergrund. Seit Jahren erhalten sie von ihnen die besten Noten.
Autor: gs | Veröffentlicht am Montag, 13. Dezember 2010
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