Wie wird man Kraftfahrzeugmechatroniker und was macht man in diesem Beruf?
Das Auto übt nach wie vor eine hohe Faszination auch auf junge Menschen aus. Da liegt es nahe, sich auch einen Beruf auf diesem Gebiet zu suchen.
Der frühere Automechaniker und der Autoelektriker wurden zum Kraftfahrzeugmechatroniker zusammengefasst. Jungen und Mädchen steht der Beruf gleichermaßen offen. Es gibt vier Ausbildungsschwerpunkte: Fahrzeugkommunikationstechnik, Motorradtechnik, Nutzfahrzeugtechnik und Personenkraftwagentechnik. Der letzte Schwerpunkt dürfte der bekannteste und auch der ma weitesten verbreitetste sein.
Die Ausbildung erfolgt wie in Deutschland üblich dual, das heißt im Betrieb und an der Berufsschule. Industrie und Handwerk bieten beide Ausbildungsplätze an. Nach der Ausbildung findet man Arbeitsplätze in der Autoindustrie und in markengebundenen und freien Autohäusern. Bei besonderer Eignung kann man beispielsweise auch in den Verkauf wechseln. Durch den stark gestiegenen Anteil an Elektronik im Auto haben sich auch die Anforderungen an den Beruf erhöht.
Nach der Ausbildung kann man in diesem Beruf auch die Meisterprüfung ablegen oder sich zum Techniker weiterbilden. Der Meister findet beispielsweise Anstellung als Leiter von Werkstätten oder der Kundendienstabteilung, oder er kann sich auch mit einem eigenen Betrieb selbständig machen. Zunehmend gibt es auch markenfreie Werkstätten und Ketten, die sich markenübergreifend um bestimmte Teilgebiete des Autos kümmern. Auch da findet der Kraftfahrzeugmechatroniker und auch der Meister Anstellung.
Autor: gs | Veröffentlicht am Donnerstag, 3. Februar 2011
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