Daytrading mit Aktien, Devisen und Rohstoffen

Daytrading in Österreich – Definition, Strategie und ist es für Normalverbraucher sinnvoll?

Wer sich zum ersten Mal mit dem Thema Trading beschäftigt, stößt unweigerlich auf bunt aufgemachte Werbeanzeigen mit verheißungsvollen Versprechungen. Hier scheint der Traum vom Millionär mit wenig Aufwand wahr zu werden. Innerhalb von kurzer Zeit erzielen auch Anfänger attraktive Gewinne, das Risiko ist begrenzt, und mit etwas Glück muss der glückliche Anleger schon nach wenigen Monaten nicht mehr arbeiten. Leider handelt es sich bei solchen Anzeigen häufig um reine Werbung. Doch was hat es mit dem vielversprechenden Handel von Aktien, Devisen, Optionen und Co. auf sich? Wenn man die Märkte regelmäßig im Auge behält und die Bewegungen an der Börse verfolgt, kann man als erfahrener Trader tatsächlich Gewinne realisieren. Für unerfahrene Anleger ist das Trading im großen Stil aufgrund des Wertschwankungs- und Verlustrisikos eher nicht geeignet.

Daytrading steht für kurzfristige Börsengeschäfte

Vereinfacht gesagt handelt es sich beim Daytrading um den Handel an der Börse über einen sehr überschaubaren Zeitraum. Gehandelt werden in der Regel

  • Aktien
  • Fremdwährungen
  • Rohstoffe

in Form von (Contract for Differences), kurz als CFDs bezeichnet. Der Gewinn oder Verlust ergibt sich aus dem Kauf und Verkauf innerhalb von einem Tag. Aus relativ kleinen und kurzfristigen Wertschwankungen können sich im Handel attraktive Gewinne ergeben. Leider ist aber auch ein hohes Verlustrisiko gegeben, wenn sich die Kurse anders entwickeln als der Anleger angenommen hatte. Letztlich spekuliert ein Daytrader darauf, dass sich die Kurse für Aktien, Fremdwährungen oder Rohstoffe in eine von ihm prognostizierte Richtung entwickeln. Geschieht das, realisiert er einen Gewinn. Entwickeln sich die Kurse aber entgegengesetzt zu seiner Annahme, entsteht ein Verlust. Besonders beim Handel im großen Stil steigt das Risiko, innerhalb von kurzer Zeit sehr viel Geld zu verlieren. Aufgrund der kurzen Zeitspanne lohnt sich das Trading in dieser Form meist nur für Märkte mit hohen Schwankungen.

Video: Was ist Daytrading?

Definition von Daytrading

Daytrading steht für kurzfristige Börsengeschäfte. Vereinfacht gesagt handelt es sich beim Daytrading um den Handel an der Börse über einen sehr überschaubaren Zeitraum. Gehandelt werden in der Regel Aktien, Fremdwährungen und Rohstoffe in Form von (Contract for Differences), kurz als CFDs bezeichnet.

Aktien, Devisen und Rohstoffe sind beliebt

Daytrading mit Aktien, Devisen und Rohstoffen

Aktien, Devisen und Rohstoffe – Damit handeln Daytrader (c)Bigstockphoto.com/141120689/Spectral-Design

Ein Daytrader verdient sein Geld damit, zukünftige Kursentwicklungen vorherzusehen und auf diese Entwicklung zu spekulieren. Deshalb muss er die Märkte ständig im Auge behalten und aus den Bewegungen Rückschlüsse auf den zukünftigen Kurs ziehen. Aktien, Devisen oder Rohstoffe sind Assets, in denen auch kurzfristige Kursentwicklungen auftreten, die Märkte gelten als sehr schwankungsanfällig oder volatil. Gehandelt werden sie in der Regel als CFDs. Diese sogenannten Differenzkontrakte basieren darauf, dass der Trader die Entwicklung des Kurses über einen sehr kurzen Zeitraum von wenigen Sekunden, von einer Minute oder einer Stunde vorhersagt. Sofern der Kurs des Wertpapiers in die vorhergesagte Richtung ausschlägt, gewinnt der Trader. Geht der Kurs in die entgegengesetzte Richtung, verliert er sein Geld. Die Finanzprodukte werden üblicherweise an der Börse gehandelt. Sie sind meist mit einem Hebel versehen. Das bedeutet, dass man mit einem Einsatz von wenigen Euro sehr viel Geld gewinnen oder verlieren kann. Wenn der Kurs einer Aktie beispielsweise um drei Prozent steigt und der Hebel bei 20 liegt, entspricht dies bei korrekt vorhergesagter Kursentwicklung einem Gewinn von 60 Prozent. Leider kann aber auch der Verlust 60 Prozent ausmachen, wenn der Trend nicht richtig prognostiziert wurde. Der Hebel dieser Finanzprodukte ist ein Grund, weshalb das Trading über einen Tag zwar sehr lukrativ sein kann, leider aber auch zu erheblichen Verlusten führen kann.
Ein Artikel über das Daytrading sollte auch auf die häufigsten Finanzprodukte eingehen, die man traden kann. Sehr beliebt sind natürlich Aktien. Obwohl sie für den privaten Anleger immer noch als zu spekulativ und risikoreich gelten, nehmen sie im Portfolio erfahrener Trader einen festen Platz ein. Wer den DAX regelmäßig beobachtet, kann die Entwicklung der Aktienkurse im Lauf der Zeit einigermaßen einschätzen. Beim Kauf und Verkauf von Aktien orientiert man sich dann am Stand des DAX und erhält eine grobe Richtung des möglichen zukünftigen Kursverlaufs.
Viele Trader wählen auch den Devisenhandel als bevorzugten Schwerpunkt für kurzfristige Geschäfte. Beim Foreign Exchange – kurz als Forex bezeichnet – ist man vom Stand des DAX unabhängig. Trotzdem spielen die Bewegungen auf den Märkten natürlich eine große Rolle. Zu den üblichen Währungspaaren im Foreign Exchange gehören Euro gegen US-Dollar, gegen Britische Pfund, Schweizer Franken oder Japanische Yen. Das Traden dieser Währungspaare ist in allen Richtungen möglich. Je nachdem, wie sich die Kurse der Fremdwährungen über die Zeit entwickeln, kann der Trader schon mit kleinen Beträgen recht akzeptable Gewinne einstreichen. Schließlich spielen Rohstoffe eine größere Rolle im Daytrading. Auch die Rohstoffmärkte sind durch starke Schwankungen gekennzeichnet, von denen erfahrene Händler gut profitieren können.

Klug investieren durch Strategien

Zwei Männer analysieren Daytrading Chart

Die richtige Strategie ist essentiell (c)Bigstockphoto.com/78574415/kasto

Wer mit dem Trading Geld verdienen will, hört häufig auch von vielversprechenden Anlagestrategien. In Onlineforen, auf Facebook und in anderen sozialen Netzwerken liest man immer wieder von lukrativen Strategien, die mit hoher Sicherheit zu attraktiven Gewinnen führen sollen. Für dieses Thema gibt es sogar Seminare und Fachbücher, die den Händler auf die richtige Fährte führen sollen. Letztlich besteht eine Strategie auf einer Kombination von Indikatoren und Signalen, die der Trader erkennen und interpretieren muss, um seine Transaktionen frühzeitig daran auszurichten. Wer sich für einen Onlinebroker der neuesten Generation als Partner für das Trading entscheidet, hat vielleicht sogar das Glück, dass dieser den automatisierten Handel anbietet. Damit soll der Handel besonders schnell und sicher abzuwickeln sein. Trotzdem muss jeder Daytrader seine Strategie nach seinen individuellen Anlagezielen und Präferenzen ausrichten. Deshalb sehen Experten die Entwicklung einer vordergründig sicheren Strategie für den Handel äußerst kritisch.
Auf dem Weg zur eigenen Strategie muss der Trader eine ganze Menge lernen. Er muss die Anzeichen auf den Märkten erkennen und interpretieren. Dazu ist eine langfristige Marktbeobachtung erforderlich. Er muss die Psychologie hinter dem schnellen Handel verstehen und für seine eigenen Transaktionen anwenden können. Meist gehen mehrere Monate des aktiven Handels ins Land, bevor der Händler sich sicher auf dem Handelsparkett bewegt. Auch muss man damit rechnen, Geld zu verlieren und negative Erfahrungen zu machen, bevor man eine eigene Strategie entwickeln kann. Ist diese Phase der Einarbeitung beendet, macht man sich seine eigenen Gedanken zu einer potenziellen Strategie. Diese sollte unbedingt an den persönlichen Anlagezielen ausgerichtet sein und auch das Risikoverhalten berücksichtigen. Entscheidet man sich dann noch für Finanzprodukte, an denen man besonders viel Interesse hat, ist die passende Strategie gefunden. Sie ist in jedem Fall einer scheinbar sehr sicheren Empfehlung anderer Trader vorzuziehen, denn nur eine eigene und selbst entwickelte Handelsstrategie hat dauerhaft Aussicht auf Erfolg.

Etablierte Broker als seriöse Partner

Das Internet spielt im Daytrading heute eine große Rolle. Ein Artikel über das Trading sollte immer auch auf die besten Anbieter am Markt eingehen. Ein Onlinebroker übernimmt für den Händler im Prinzip die Funktion einer klassischen Bank. Er dient dazu, den Kauf und den Verkauf von Aktien, Devisen, Rohstoffen oder anderen Finanzprodukten schnell und effektiv abzuwickeln. Das Internet spielt dabei eine wichtige Rolle, denn der Handel wird online über die Internetplattform eines Brokers abgewickelt. Welcher Broker wirklich optimal für den Trader ist, hängt einerseits von seinen persönlichen Anlagezielen und andererseits von dem individuellen Empfinden ab. Natürlich müssen die gehandelten Finanzprodukte zur Strategie des Traders passen. Bei der Auswahl des Brokers ist deshalb darauf zu achten, dass er die Assetklassen vorhält, die der Händler bevorzugt. Hinzu kommt die Nutzerfreundlichkeit der Onlineplattform. Sie sollte leicht und intuitiv zu bedienen sein, so dass man den Handel schnell und effektiv abwickelt. Ein kostenloses Demokonto sollte enthalten sein, auch kostenfreie Schulungsunterlagen sind sinnvoll. Viele Broker bieten gut durchdachte Webinare an, damit der angehende Trader schnell den Einstieg in den Wertpapierhandel findet. Viele Broker haben ihren Standort im Ausland. Dann sollte ein Support in deutscher Sprache angeboten werden, und auch eine Niederlassung in Deutschland ist sehr zu empfehlen. Sofern sich der Broker der Aufsicht durch eine nationale Finanzaufsichtsbehörde unterwirft, sollte dies auf der Internetseite des Anbieters veröffentlicht sein. Die Regulierung durch eine Aufsichtsbehörde ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal, das für einen seriösen Onlinebroker spricht. Wer einen neuen Broker sucht, sollte sich außerdem an den aktuellen Testergebnissen orientieren. Eine Auszeichnung im Test gibt Aufschluss darüber, wie gut der Broker von den unabhängigen Spezialisten bewertet wird. Solche Testergebnisse sind ein guter Anhaltspunkt, wenn man noch nicht sicher ist, welcher Anbieter langfristig der richtige Partner ist.

Trading ist für Einsteiger kaum geeignet

Daytrading in Österreich

Daytrading ist komplex und nicht für jedermann geeignet (c)Bigstockphoto.com/18939602/stvan4245

Als langfristige und sichere Geldanlage ist das Daytrading denkbar ungeeignet. Als Anfänger sollte man sich der Risiken des Handels unbedingt bewusst sein und in keinem Fall größere Summen an Geld investieren. Insbesondere zum Aufbau einer Altersvorsorge ist das Trading nicht geeignet. Wer sich dagegen für die Bewegungen an den Finanzmärkten interessiert und wer bereit ist, den einen oder anderen Euro an Lehrgeld zu zahlen für ein sehr spannendes und abwechslungsreiches Hobby, hat beim Traden sicher viel Spaß. Wenn ein Händler in den Kauf und Verkauf einsteigen will, sollte man die Entwicklungen an den Märkten unbedingt eine Weile verfolgen und sich in Webinaren und Büchern ein fundiertes Wissen aneignen. Außerdem ist es sehr ratsam, sich einen seriösen und mehrfach ausgezeichneten Onlinebroker zur Abwicklung des Handels auszusuchen. Wer so vorgeht und sich die Wertschwankungs- und Verlustrisiken immer vor Augen führt, kann beim Trading mit Augenmaß attraktive Gewinne erzielen.


Weiterführende Infos:

http://www.conserio.at/daytrading-fur-normalverbraucher-wie-viel-kann-man-gewinnen/
http://www.aktien-kaufen-fuer-anfaenger.de/definition-was-ist-daytrading-fuer-anfaenger-erklaert/
http://www.day-trading.de/daytrading/wasistdas.html


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